Hegering Hennen

Anerkannte Schweißhundestationen

Friedhelm Jürgens
Bischof-Henninghaus-Str.4
58706 Menden
Tel. 02373/60936
Mobil 0172/2779857

Christof Schäfer
Hinterveserde 3
58769 Nachrodt-Wiblingwerde
Tel. 02334/443675
Mobil 0171/5871969

Schweißhunde

Schweißhunde sind Nachsuchespezialisten im Dienst des Tierschutzes bei der Jagd und bei Wildunfällen im Straßenverkehr! Oft geführte Schweißhunde sind zum Beispiel der "Hannoversche Schweißhund" und der "Bayerische Gebirgsschweißhund". Bei der Schweißhundeausbildung des jungen Hundes stehen neben den Gehorsamsfächern die Einarbeitung auf der kalten, gesunden Einzelfährte im Vordergrund. Am Ausbildungsende steht eine Vorprüfung (Anlagenprüfung) des jeweiligen Zuchtverbandes.  Zudem werden zur weiteren Ausbildung des jungen Schweißhundes künstliche Fährten und erste leichte Nachsuchen durchgeführt.  Mit steigerndem Alter der Schweißhunde werden zunehmend schwerere Nachsucheneinsätze durchgeführt. Ausbildungsziel ist die absolut sichere Nachsuchenarbeit auf Wundfährten von langer Stehzeit mit starken Verleitfährten von gesundem Wild. Erforderlichenfalls soll das kranke Wild mit starkem Laut ausdauernd gehetzt und wehrhaftes Wild gestellt werden, so dass ein Fangschuß möglich wird. Nötigenfalls soll ein Totverbellen oder Todverweisen von bereits toten Wild erfolgen. Nach langjähriger Nachsuchenerfahrung kann der Hund die Hauptprüfung auf der natürlichen Wundfährte ablegen.

Schweißhundeführer haben auch unter Strapazen eine hohe Einsatzbereitschaft und verfügen über körperliche Leistungsfähigkeit. Nachsuchen fallen oftmals an Wochenenden oder auch in der Urlaubszeit an und erfordern ständig ein großes Engagement der Schweißhundeführer. Schweißhundeführer bilden sich laufend weiter und vermitteln ihre Kenntnisse in Seminaren an die interessierte Jägerschaft. Die Schweißhundeeinsätze werden von den Hundeführern in Leistungsnachweisen dokumentiert und für Zuchtzwecke ausgewertet.

 

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